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Das sagen die deutschen Spieler zum neuen PGA Ligensystem

Matti Schmid und Thomas Rosenmüller äußern sich zum neuen Ligensystem der PGA Tour (Fotos: Getty)

Die PGA Tour etabliert zur Saison 2028 ein neues Ligensystem im Golf, was auch für die deutschen Profis entscheidend werden könnte. Doch die Profis halten sich zunächst bedeckt.

Ab 2028 wird die PGA Tour ein neues Ligensystem einführen. Neben der PGA Tour Champions Series, die das Zuhause für die besten 120 Golfer der Welt sein wird, wird eine PGA Tour Challenger Series ins Leben gerufen, welche insgesamt 144 Spieler umfassen soll. Was das am Ende für die deutschen Golfer in Amerika und gleichzeitig für die Korn Ferry Tour bedeutet ist noch unsicher, doch die Spieler zeigen sich zurzeit optimistisch gegenüber des neuen Systems.

Rosenmüller: "Könnten 160 bis 200 neue Arbeitsplätze sein"

Für Thomas Rosenmüller sind die Aufstiegstouren der PGA Tour seit einigen Jahren das Zuhause, weshalb die Änderung gerade für ihn eine besonders entscheidende ist. Doch Rosenmüller findet die Umstellung prinzipiell von Vorteil für die Profigolfer: "Wenn es wirklich eine Extratour wird, anstatt die Korn Ferry Tour loszuwerden, dann sind es 160 bis 200 neue Arbeitsplätze für uns Profis", sagt der 29 Jährige. "Es sind zurzeit zu viele Profis und zu wenig Plätze da. Wir Profis begrüßen es, dass eine neue Tour kommt und die auch vom Level und vom Preisgeld auf dem Niveau ist, dass man davon Leben kann." Doch wie sicher, dass Überleben der Korn Ferry Tour ist, ist bisher noch nicht vollständig geklärt. Sowohl Profis als auch Medien haben laut Rosenmüller bisher noch keine weiteren offiziellen Nachrichten, abgesehen von der Pressemitteilung der PGA Tour, erhalten. Doch "so wie wir es mitbekommen haben bleibt die Korn Ferry Tour bestehen", sagt Rosenmüller im Interview.

Fragezeichen über die Umsetzung bei Schmid

Auf einen Platz in der PGA Tour Champions Series setzt auf jeden Fall Matti Schmid, der auch in diesem Jahr mit dem vierten Platz bei der PGA Championship bewiesen hat, dass er sich seinen Platz auf der PGA Tour erarbeitet hat. Doch auch für ihn besteht mit der Änderung zunächst Unsicherheit. Und auch Ungewissheit wie das Konzept umgesetzt werden soll: "Ich bin gespannt, wie das konkret umgesetzt wird, denn Rory McIlroy hat zum Beispiel bereits gesagt, dass er seinen Turnierplan wie geplant absolvieren wird und dass es eben so sei, wenn es jemandem nicht passe", sagt er. Doch für ihn ist das Ziel klar - wenn es umgesetzt wird, möchte er gegen die Besten der Welt auf den besten Turnieren der Welt spielen.

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