LPGA Tour: Jeeno Thitikul setzt sich an der Spitze ab


Jeeno Thitikul geht bei der Mizuho Americas Open auf der LPGA Tour als Führende ins Wochenende. Polly Mack bleibt als beste DACH-Spielerin im Rennen.
Nach zwei Runden der Mizuho Americas Open auf der LPGA Tour ist Jeeno Thitikul die Spielerin, an der sich das Feld orientieren muss. Die Thailänderin, aktuell die Nummer zwei der Welt, geht im Mountain Ridge Country Club in West Caldwell, New Jersey, mit drei Schlägen Vorsprung ins Wochenende. Nach einer 67 zum Auftakt legte Thitikul am Freitag eine 69 nach und steht damit bei insgesamt acht unter Par.
Dabei war ihre zweite Runde alles andere als problemlos. Windige Bedingungen und anspruchsvolle Fahnenpositionen machten das Scoring deutlich schwieriger als noch am Vortag. Thitikul startete auf der Back Nine und musste zwischenzeitlich zwei Bogeys hinnehmen, hielt ihre Runde mit mehreren Birdies aber zusammen. Besonders wichtig waren ihre Birdies auf den späten Par 5 Löchern 6 und 8, mit denen sie sich an der Spitze absetzte. Nach der Runde erklärte sie, dass der Wind zu Beginn ihrer Runde eine große Herausforderung gewesen sei, ehe die Bedingungen später etwas ruhiger wurden. afnews.co.za
LPGA Tour: Jennifer Kupcho bleibt erste Verfolgerin
Dicht hinter Thitikul folgt Jennifer Kupcho. Die Amerikanerin spielte am zweiten Tag ebenfalls eine 69 und liegt bei fünf unter Par auf Rang zwei. Zwischenzeitlich hatte Kupcho sogar noch näher an die Spitze heranrücken können. Nach vier Birdies auf den Front Nine und einem weiteren Schlaggewinn auf der 13 lag sie bei sieben unter Par, ehe Bogeys auf den Löchern 14 und 17 sie wieder zurückwarfen. Dennoch bringt sich Kupcho in eine gute Position für das Wochenende, auch weil sie in dieser Saison bislang noch auf ihre erste Top-10-Platzierung wartet.
Brooke Matthews komplettiert die Top 3. Die US-Amerikanerin kam nach ihrer starken Auftaktrunde von 68 am Freitag mit einer 72 ins Clubhaus und liegt bei vier unter Par. Dahinter folgt Celine Boutier auf Rang vier. Die Französin spielte mit einer 68 eine der besten Runden des Tages und verbesserte sich nach ihrer 73 zum Auftakt deutlich. Auch sie betonte, wie anspruchsvoll der Platz im Wind wurde und dass vor allem ein komplettes Spiel von Tee bis Grün nötig sei, um auf dem Kurs gut zu scoren.
Deutsche Spielerinnen: Mack und Briem im Wochenende
Aus deutscher Sicht schafften Polly Mack und Helen Briem den Sprung ins Wochenende. Polly Mack war mit einer starken 69 in das Turnier gestartet, musste am zweiten Tag aber eine deutlich wechselhaftere Runde hinnehmen. Die Berlinerin notierte zwar fünf Birdies und zeigte damit erneut, dass sie genügend Chancen kreieren konnte, doch fünf Bogeys und ein Doppelbogey verhinderten ein besseres Ergebnis. Am Ende stand eine 75 auf der Scorekarte. Mit insgesamt 144 Schlägen liegt Mack nach zwei Runden bei Even Par im Mittelfeld. Trotz des Auf und Ab bleibt sie als beste DACH-Spielerin im Turnier und hat an den beiden Schlussrunden die Möglichkeit, sich wieder nach vorne zu arbeiten.
Helen Briem folgt bei zwei über Par. Die LPGA-Rookie hatte zum Auftakt eine 71 gespielt und dabei unter anderem mit einem Eagle auf Bahn 13 überzeugt. Am Freitag fiel sie mit einer 75 etwas zurück, schaffte aber ebenfalls den Cut und bleibt damit für das Wochenende im Feld.
Für Esther Henseleit und Aline Krauter endete das Turnier dagegen nach zwei Runden. Henseleit verpasste den Cut bei vier über Par, Krauter lag noch weiter zurück. Auch die Schweizerin Albane Valenzuela scheiterte mit insgesamt sechs über Par am Cut. Damit ruhen die deutschsprachigen Hoffnungen am Wochenende vor allem auf Mack und Briem.
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Cameron Young: Vom Playoff-Kampf zum US-Open-Anwärter


Vor einem Jahr musste Cameron Young noch durch das U.S.-Open-Qualifying. Nun reist er als formstarker Titelkandidat an.
Cameron Young steht sinnbildlich für eine der auffälligsten Entwicklungen auf der PGA Tour. Noch vor einem Jahr musste der Amerikaner den harten Weg über das Final Qualifying gehen, um sich überhaupt einen Platz im Feld der U.S. Open zu sichern. Heute reist er als einer der formstärksten Spieler der Tour zu den großen Turnieren.
Der Kontrast ist bemerkenswert: 2025 spielte Young unmittelbar nach einem geteilten 25. Platz beim Memorial Tournament noch ein 36-Loch-Qualifying, um sich über ein Playoff für die U.S. Open zu qualifizieren. Inzwischen hat sich seine sportliche Ausgangslage deutlich verändert. Young hat mittlerweile drei PGA Tour Titel auf dem Konto, darunter zwei Siege in der Saison 2026. Dazu kommen in diesem Jahr bereits fünf Top-10-Ergebnisse.
Vom Qualifying-Kampf zum PGA Tour Sieger
Was Youngs Entwicklung so besonders macht, ist nicht nur die Zahl der Erfolge, sondern der Weg dorthin. Das Final Qualifying für die U.S. Open gilt als einer der härtesten Zugänge zu einem Major. 36 Löcher an einem Tag, hoher Druck, kaum Spielraum für Fehler. Für Young kam damals noch hinzu, dass er direkt aus einer anstrengenden Turnierwoche beim Memorial kam. Trotzdem kämpfte er sich durch. Nach der Runde sagte er, er habe sich an diesem Tag selbst etwas bewiesen. Genau diese Aussage passt rückblickend zu seiner Entwicklung: Aus einem Spieler, der um den letzten Weg ins Major-Feld kämpfen musste, wurde innerhalb weniger Monate ein etablierter Sieger auf der PGA Tour.
Seinen ersten PGA Tour Sieg feierte Young 2025 bei der Wyndham Championship. 2026 folgten weitere große Erfolge, unter anderem der Titel bei der Players Championship und der Sieg bei der Cadillac Championship Anfang Mai. Besonders seine jüngste Form macht ihn zu einem der spannendsten Namen im internationalen Golf: Zwei Siege und zwei weitere Top-5-Ergebnisse in seinen letzten fünf Starts unterstreichen seinen Lauf.
Cameron Young als Beispiel für späte Belohnung
Lange galt Cameron Young als einer der besten Spieler ohne PGA Tour Sieg. Mehrfach war er nah dran, mehrfach musste er sich mit zweiten Plätzen zufriedengeben. Genau deshalb wirkt seine aktuelle Phase wie eine späte Belohnung für jahrelange Konstanz und Geduld. Auch bei Majors hatte Young bereits vor seinem ersten PGA Tour Sieg starke Ergebnisse gesammelt. Bei der Open Championship 2022 wurde er Zweiter, bei der PGA Championship 2022 geteilter Dritter, und bei der U.S. Open 2025 spielte er sich auf den geteilten vierten Rang. Damit hat er längst bewiesen, dass sein Spiel auch unter Major-Bedingungen funktioniert.
Gerade vor der U.S. Open ist das ein wichtiges Signal. Das Turnier verlangt traditionell Präzision, Geduld und mentale Härte. Young kennt inzwischen beide Seiten: den nervenaufreibenden Kampf um die Qualifikation und den Auftritt als Spieler, der mit realistischen Ambitionen anreist.
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Vorzeitige Vertragsauflösung: Kozuki und Viktoria Köln trennen sich
Nach nur einem Jahr gehen Viktoria Köln und Soichiro Kozuki wieder getrennte Wege. Der Drittligist einigte sich mit dem Japaner auf eine Vertragsauflösung zum Ende der laufenden Saison.
19 Drittligaspiele, 2 Tore
Kozuki kam im vergangenen Sommer vom TSV 1860 München, konnte sich bei der Viktoria aber nicht richtig durchsetzen. Bei seinen 19 Einsätzen in der dritten Liga kam er meist nur von der Bank und steuerte zwei Tore bei. "Soichiro kam im letzten Sommer mit gemeinsamen Hoffnungen auf eine tolle Saison von 1860 zu uns. Leider gibt es im Fußball manchmal Situationen, in denen es trotz gemeinsamen Bemühungen nicht so funktioniert, wie man es sich wünscht", erklärte Viktoria-Sportchef Valentin Schäfer. Der Vertrag mit Kozuki wird vorzeitig beendet.
"Deswegen haben wir uns zusammen entschieden, ab nächster Saison neue Wege einzuschlagen. Kozu hat sich in dieser Saison vorbildlich verhalten und war Teil einer tollen Gruppe. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“ Im Rahmen des letzten Heimspiels gegen Aachen wird Kozuki am Sonntag vor den Viktoria-Fans verabschiedet. Anschließend stehen das Saisonfinale in Duisburg sowie das Landespokalfinale gegen Fortuna Köln an.


